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Rolandsbogen, Wahrzeichen der Rheinromantik, wird saniert
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September 2010
Rolandsbogen, Wahrzeichen der Rheinromantik, wird saniert

2008 hat die DevelopVisio Real Estate, die zur BonnVisio-Firmengruppe gehört, das Gelände mit dem hoch über dem Rhein thronenden Rolandsbogen erworben. Nach der Sanierung der Gebäude hat ein junges Team mit neuem Konzept frischen Wind in das Traditionsrestaurant gebracht. Jetzt steht die Sanierung des denkmalgeschützten Wahrzeichens der Rheinromantik an.

Mit der Rettung des historischen Bogens wurde eine Spezialfirma beauftragt. „Wir beginnen von unten mit den Arbeiten, entfernen behutsam das Efeu und gehen dann abschnittsweise vor, indem wir die Fugen mit einem Spezialmörtel erneuern“, erläutert DevelopVisio-Projektleiter Jörg Pierdzig. Die Schäden am Rolandsbogen sind vor allem durch falschen Mörtel und den ungehinderten Efeu-Bewuchs entstanden, weshalb künftig kein Efeu mehr den Rolandsbogen umkränzen wird. Professor Kurt Roessler, unbestrittener Experte des Denkmals, weist darauf hin, dass der Efeubewuchs ohnehin erst nach 1880 nachweisbar ist.

Die Sanierungsarbeiten werden bis in den November dauern und rund 125.000 Euro kosten. An den Kosten beteiligen sich die Generaldirektion kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz in Mainz mit 50.000 Euro und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn mit 25.000 Euro. Damit ist 170 Jahre nach dem legendären Spendenaufruf durch Dichter Freiligrath und den Wiederaufbau erneut das historische Kleinod als Touristenmagnet und Wahrzeichen der Rheinromantik für kommende Generationen gesichert.

Die Historie des Rolandsbogens (pdf)

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