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November 2010
Rolandsbogen: Das neue Buch über die Burg ist auf dem Markt Ende Oktober stellte Prof. Dr. Kurt Roessler, der auch den Weinberg am Rolandsbogen bewirtschaftet, im Rahmen der jährlichen Weinlesefeier im Restaurant Rolandsbogen sein neuestes Werk über dieses wichtige Kulturdenkmal am Mittelrhein vor. Herausgeber des Bildbands ist Dr. Jörg Haas, der seit 2008 Eigentümer von Berg, Burgruine und Restaurant ist. Beide sehen im Ort der ehemaligen Burg Rolandseck einen der wichtigsten literarischen Plätze des Rheintals. Die Rezension hat Prof. Dr. Norbert Oellers verfasst: „Seit über zwei Jahrzehnten ist Kurt Roessler ein unermüdlicher Erforscher und Beschreiber des nördlichen Mittelrheins, der Rolandsbogen-Gegend insbesondere, und der literarischen Zeugnisse, die von der Geschichte dieser Landschaft und ihrer Bewohner berichten. Rechtzeitig zum 200. Geburtstag des Dichters Ferdinand Freiligrath (1810–1876), dem der Wiederaufbau des Rolandsbogens (1840) zu danken ist, hat Roessler nun einen Prachtband mit vielen Abbildungen und vielen Texten (darunter über 50 lyrischen) herausgegeben – eine Wanderung durch fast 900 Jahre, die dem Leser und Betrachter wie im Fluge vergeht, ohne anzustrengen. In sieben Kapiteln, beginnend mit „Das Rolandslied und seine Folgen“ (S. 19–27), schließend mit „Die letzten fünfzig Jahre“ (S. 265–318), wird, in großzügigem Druck und in sorgfältigen Reproduktionen bildlicher (auch photographischer) Dokumente, anschaulich vermittelt, was in jedermanns Bewusstsein gehört, dauerhaft: dass es zur Kultur – mag sie nun durch Kunst oder Natur hervorgebracht sein – keine Alternative gibt. Das Buch eignet sich vorzüglich als Weihnachtsgabe, die der Käufer sich oder einem Anderen macht. Der mäßige Preis (27,80 €) ist auch ein Geschenk.“
Kurt Roessler: Rolandsbogen. Lyrische Landschaft des Rheins. Geschichte und Gedichte der Burg Rolandseck seit 1122. Edition Rolandsbogen Bonn (Herausgeber: Jörg Haas) 2010. 334 S. |