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Offizielle Einweihung: Der Rolandsbogen ist entlaubt und saniert

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Offizielle Einweihung: Der Rolandsbogen ist entlaubt und saniert

Nackte Basaltsteine, sauber saniert und ganz ohne Efeu. Erstmals wieder seit 80 Jahren präsentiert sich so der Rolandsbogen beim Blick hinauf vom Rheintal auf den Rodderberg. Das Ende der Sanierungsarbeiten wurde mit der Eröffnung eines Weihnachtsmarktes auf der romantischen Winterzauber-Terrasse gefeiert. Der Remagener Bürgermeister Herbert Georgi und Eigentümer Dr. Jörg Haas weihten das Wahrzeichen der Rheinromantik offiziell ein.

Dr. Jörg Haas hatte das beliebte Restaurant auf den Ruinen der hochmittelalterlichen Burg Rolandseck 2008 von den bisherigen Eigentümern erworben, da die Kosten für die Pflege und den Erhalt der Burgruine nicht mehr durch den Restaurantbetrieb zu erwirtschaften waren. Insgesamt werden die Sanierungskosten rund 125.000 Euro betragen.

Der Zeitpunkt für die Sanierung hätte nicht besser gewählt werden können: Vor 170 Jahren wurde das Bogenfenster, das einer stürmischen Dezembernacht zum Opfer fiel, durch den Aufruf des Dichters Ferdinand Freiligrath und spendenfreudige Bürger wieder aufgebaut und für die Nachwelt erhalten. Zudem gedenkt die Rheinromantik in diesem Jahr mit Ausstellungen dem 200. Geburtstag des revolutionären Dichters, der auf dem Weg zum Rolandsbogen mit einem Denkmal geehrt wird. Am Mittelrhein ist der Rolandsbogen zusammen mit dem Drachenfels und der Loreley ein Kulturdenkmal von überregionaler Bedeutung, der Maler und Dichter inspirierte. Weder Loreley noch Drachenfels wurden im 19. Jahrhundert so häufig beschrieben und gemalt wie der Rolandsbogen.


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