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Burg Rolandseck mit Rolandsbogen – Aufnahme in Denkmalliste

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Burg Rolandseck mit Rolandsbogen – Aufnahme in Denkmalliste

Die mittelalterliche Burg Rolandseck mit dem legendären Rolandsbogen wurde jetzt offiziell in die Denkmalliste als Kulturdenkmal nationaler Bedeutung aufgenommen. Die Burgruine bildet zusammen mit dem gegenüberliegenden Drachenfels das baulich-optische Portal zum Mittelrhein, dem klassischen Gebiet der Rheinromantik. Mit der Aufnahme in die Denkmalliste soll die Burg, vermutlich um 1110/20 von Erzbischof Friedrich I. gegründet, wieder stärker in den Fokus rücken. „Die immer noch vorherrschende Wahrnehmung des Rolandsbogens als Zeugnis der Ruinenromantik des 18./19. Jahrhundert negiert jene Zeitschichten“, betont Dr. Eduard Sebald, Gebietskonservator in der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, „die für seine Geschichte mindestens ebenso wichtig sind, ja die unabdingbare Voraussetzung des Ruinencharakters bilden: die Gründung als Burg Rolandseck und ihre Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg.“ Dies sei umso bedauerlicher, als neben dem Rolandbogen noch wesentlich mehr mittelalterliche Bausubstanz erhalten ist, als bisher bekannt war.

„Die Aufnahme als Kulturdenkmal ist eine gute Nachricht“, freut sich Jörg Pierdzig, Projektleiter bei der DevelopVisio Real Estate GmbH, der die Liegenschaft seit 2008 gehört. Denn die Burgruine Rolandseck ist in vielen Bereichen sanierungsbedürftig. „Da ist jeder Euro Fördergeld hilfreich“, unterstreicht Jörg Pierdzig, „denn alleine aus dem Gastronomiebetrieb am Rolandsbogen, der hoch über dem Rhein vom Restaurantbetrieb Lutter & Wegner bewirtschaftet wird, lassen sich die Sanierungskosten nicht bestreiten.“

Bürgermeister Georgi lobt Kooperation

Große Freude auch beim Bürgermeister von Remagen, Herbert Georgi: „Die Anerkennung als nationales Kulturdenkmal setzt der guten Kooperation des Eigentümers mit dem Land Rheinland-Pfalz und der Stadt Remagen nun noch einmal die Krone auf. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass wir vor zwei Jahren alle gemeinsam gut daran getan haben, in den Rolandsbogen zu investieren, dann ist dieser nunmehr erbracht. Der Rolandsbogen als touristisches Aushängeschild und Endpunkt des Rheinburgenweges erfährt durch die Auszeichnung weitere Aufwertung.”

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