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Bürocampus Rheinwerk 3 am Bonner Bogen mit dem DGNB-Zertifikat in Gold ausgezeichnet

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Bürocampus Rheinwerk 3 am Bonner Bogen mit dem DGNB-Zertifikat in Gold ausgezeichnet

Der Bürocampus Rheinwerk 3 in Bonn erfüllt vorbildlich die strengen Nachhaltigkeitskriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und wurde jetzt mit dem DGNB-Zertifikat in der Kategorie Gold ausgezeichnet. Mit einer Erfüllungsquote von 87 Prozent gehört Rheinwerk 3 zu den sechs besten nach DGNB zertifizierten Neubauten deutschlandweit. Der 2014 fertiggestellte Gebäudekomplex mit drei langgezogenen Glaskörpern, die sich zum Rhein hin trapezförmig öffnen, ist Teil des Stadtentwicklungsprojekts Bonner Bogen. Die 21.500 Quadratmeter Bürofläche und 305 Tiefgaragenplätze sind zu 75 Prozent vermietet.

Das DGNB Zertifikat in Gold wird am 7. Oktober 2014 auf der Immobilienmesse ExpoReal in München in Anwesenheit von Oberbürgermeister Nimptsch durch den DGNB-Präsidenten Prof. Alexander Rudolphi überreicht.

„Moderne Büroimmobilien, die eine innovative Mieterstruktur anstreben, kommen heutzutage nicht mehr ohne ein etabliertes Zertifikat aus“, erläutert Ludwig Frede, Geschäftsführer der Rheinwerk 3 GmbH. Viele Unternehmen suchten gezielt nach einem „Green Building“ als neue Firmenadresse, das zu ihrer eigenen Philosophie passe. Mit Rheinwerk 3 erhält das zweite Bürogebäude am Bonner Bogen ein DGNB-Zertifikat. 2011 wurde der benachbarte Gebäudekomplex Rheinwerk 2 mit der DGNB-Silbermedaille ausgezeichnet.

Das super Ergebnis von 87 Prozent Erfüllungsquote für Rheinwerk 3 wurde auch durch die frühzeitige Einbindung des Auditorteams der Kölner ifes GmbH in die Projektentwicklung erreicht. „Es zeigt sich, dass bereits in der Planungsphase die entscheidenden Weichen für gesunde Baumaterialien, langfristig niedrige Betriebskosten sowie eine hohe Nutzerfreundlichkeit für die Mieter gestellt werden“, betont Gerhard Hoffmann, Senior-Auditor der ifes.

Die Zertifizierung der Immobilien durch den DGNB erfolgt im Spannungsdreieck zwischen Ökologie, Ökonomie und soziokulturelle sowie funktionale Qualitäten. Detailliert bewertet werden auch die technischen und die Prozess-Qualitäten des Neubaus sowie der Immobilienstandort.

Vorbildcharakter bei der Energieversorgung

Punkten konnte Rheinwerk 3 insbesondere bei der ökologischen Qualität durch die Auswahl umweltschonender und schadstofffreier Materialien und Baustoffe sowie durch die hohe Energieeffizienz. Die Büroimmobilie wird durch die bereits 2009 fertiggestellte Energiezentrale am Bonner Bogen mit Kälte und Wärme versorgt. Herzstück der Energieversorgung ist eine der größten und effizientesten Geothermieanlagen in Europa mit Vorbildcharakter. Bauherr Ludwig Frede: „Während oberflächennahe Geothermieanlagen vielfach bereits Stand der Technik sind, hebt sich unser Energiekonzept in drei wesentlichen Punkten ab. Wir nutzen die Naturkraft Erde, indem wir das Grundwasser dorthin zurückführen und mit einem intelligent betriebenen Aquiferspeicher-System die Wärme- und Kälteenergie zwischen Gebäuden und Erdreich verschieben. Wir versorgen mit einer Energiezentrale unterschiedliche Gebäude am Standort (Campusstruktur) und haben sie in das Gebäudeleitsystem für die Steuerung und Überwachung effizient integriert.“

Überdurchschnittlich hoch bewertet wurde das Bürogebäude Rheinwerk 3 auch in puncto ökonomischer Qualität, die die optimale Relation zwischen Herstellungskosten und Betriebskosten während der Lebensdauer einer Immobilie sicherstellt. „Die langfristigen Lebenszykluskosten einer Immobilie sind unter anderem ein wichtiges Entscheidungskriterium für künftige Investoren“, weiß Denis Kletter, Mitglied des ifes-Teams.

Bei den soziokulturellen und funktionalen Qualitäten zeichnet sich Rheinwerk 3 durch eine große Flexibilität bei der Raumaufteilung, der Lüftung/Klimatechnik, der Elektro- und Medientechnik sowie der Sanitärinstallationen aus. Individuelle Mieterwünsche können jederzeit ohne großen baulichen Aufwand umgesetzt werden. Sehr gut bewertet wurde auch die Tageslichtversorgung, der Sonnenschutz und der gute Schallschutz im Sinne einer zukunftsweisenden Arbeitswelt.

Das 72 Millionen-Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt der Projektentwickler BonnVisio und der Renum Projektgruppe. Mit Rheinwerk 3 hat Architekt Karl-Heinz Schommer seine zehnjährige Entwicklungsarbeit am Bonner Bogen abgeschlossen.

Über Rheinwerk 3

Das Gebäudeensemble Rheinwerk 3 wurde 2014 auf einem 23.000 m² großen Grundstück unmittelbar am Rhein fertiggestellt. Die Mietflächen von 21.500 m² erstrecken sich über drei verglaste Gebäuderiegel mit einer Breite von je 14,60 Meter und einer Länge zwischen 104 bis 140 Meter. Die Gebäudekörper fächern sich trapezförmig zum Strom hin auf und reduzieren sich von fünf Etagen zur Straßenseite auf vier Etagen plus Dachterrasse zur Rheinseite. Architekt ist Karl-Heinz Schommer, der durch die Abschrägung der gläsernen Gebäudeköpfe Rheinwerk 3 sein markantes Aussehen verliehen hat. Das Gebäudeensemble ist eingebettet in eine 16.100 m² umfassende Freifläche, die landschaftsarchitektonisch mit Gräsern die Rheinuferlandschaft fortsetzt.

Rheinwerk 3 wird zentral durch eine autark arbeitende Energiezentrale auf Basis einer Grundwasser-Geothermie mit Aquiferspeicher versorgt. Beheizung und Kühlung erfolgen durch Unterflurkonvektoren und sorgen mit der Betonkernaktivierung (temperierte Decken) für angenehme Temperaturen und freien Blick in die Landschaft. Für ihre IT-Anlagen können Mieter ein zentrales, 300 Quadratmeter großes Rechenzentrum nutzen, das mit Rheinwerk 3 verbunden ist. Die Ausfallsicherheit und kontinuierliche Stromversorgung werden durch Videoüberwachung, Kältesicherung und eine Netz-Ersatz-Anlage sowie eine Sauerstoffreduktionsanlage gewährleistet. www.rheinwerk3.de

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