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5-Jahres-Plan für Sanierung von Burg Rolandseck und Rolandsbogen

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5-Jahres-Plan für Sanierung von Burg Rolandseck und Rolandsbogen

Bis 2018 sollen rund zwei Millionen Euro an öffentlichen und privaten Geldern in die nachhaltige Sicherung der Burg Rolandseck auf dem Rodderberg fließen. Neben der Substanzsicherung des Kulturdenkmals sollen mit dem jetzt verabschiedeten 5-Jahres-Plan auch das Umfeld verbessert werden, damit Besucher und Touristen die ehemalige Burg und das Restaurant Rolandsbogen mit seiner herrlichen Aussichtsterrasse leichter und besser erreichen sowie finden können.

Für Alexander von Humboldt zählte der Blick von der Burg zu den sieben schönsten der Welt. Doch dieser Blick ist nur mit umfangreichen Sanierungsmaßnahmen zu erhalten, die durch den Gastronomiebetrieb allein nicht zu erwirtschaften sind. „Wir bemühen uns ganz aktuell um Fördermittel aus dem Denkmalpflegeprogramm des Bundes“, erläutert Jörg Pierdzig, Projektleiter bei der DevelopVisio Real Estate GmbH, der die Liegenschaft gehört. Die Chancen dafür stehen gut. Denn die Burg Rolandseck, heute eher bekannt als Rolandsbogen, zählt neben dem Drachenfels und der Loreley zum Ausgangspunkt der Rheinromantik im 18. und 19. Jahrhundert. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der sagenumwobenen Geschichte des Rheintals und deren lyrischer Bedeutung.

Neuer Treppenaufgang

Auch das Land Rheinland-Pfalz fördert gemeinsam mit der Stadt Remagen verschiedene Infrastrukturmaßnahmen rund um den Rolandsbogen. Mit der ersten Maßnahme aus dem 5-Jahres-Plan, die Ende September beginnt, soll für rund 100.000 Euro ein weiterer Abschnitt des Treppenaufganges zur Aussichtsterrasse saniert und sicherer gestaltet werden.

Mehr Wind- und Wetterschutz für die Terrasse

Rund 250.000 Euro an privaten Geldern fließen derzeit in die Neugestaltung der bewirtschafteten Rheinromantik-Terrasse. Sie erhält einen durchgängigen Bodenbelag aus Bankirai-Holz und eine Markise, die sich entsprechend den Wetterbedingungen öffnen und schließen lässt. Für den ungestörten Blick ins Rheintal wird das vorhandene Geländer durch einen gläsernen Windschutz ersetzt.

Ein neuer spektakulärer Fußweg

Ab 2013/2014 wird es mit der Restaurierung der südlichen Mauern der Burg Rolandseck weitergehen. Die Sanierung erfolgt in zwei Bauabschnitten und wird etwa 400.000 Euro kosten. Die Mauersanierung ist zugleich Voraussetzung für das Anlegen eines zusätzlichen und spektakulären Fußweges, der am Fuße der dann angestrahlten Mauer hinauf zum Rolandsbogen führt.

„Dieser neue Fußweg ist kulturhistorisch sehr wichtig, weil dadurch die imposanten Burgmauern wieder stärker in den Fokus der Besucher und Touristen gerückt werden“, betont Jörg Pierdzig. Überhaupt werde man mit vielen kleineren Einzelmaßnahmen mehr tun, um den Rolandsbogen besser finden zu können und die Zufahrtssituation zum Restaurant weiter zu verbessern.

www.rolandsbogen.de

Das Buch zum Rolandsbogen von Prof. Kurt Roessler

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